Streetfotografie Hamburg mit der Nikon Z6

July 16, 2019

Moin moin Leude! Es gibt wieder einen neuen Blog! Dieses Mal waren wir unterwegs in der Hansestadt Hamburg. Nicht nur um Fischbrötchen zu essen, sondern um die World Street Photography Vernissage und das erste deutsche Streetfotografie Festival zu sehen. Ganz nebenbei habe ich auch noch ein paar Fotos gemacht. Bietet sich halt immer an, wenn ich die Kamera dabei habe. Auf den Kiez und fertig los! Hier kommt der Blog über Hamburg City!

7 stunden nach Hamburg!

Die Überschrift lässt erahnen wie schön die Fahrt nach Hamburg war. Schon morgens um 06.00 Uhr machen wir (Kollege Tommy und Ich) uns auf nach Hamburg. 4 Stunden stehen auf der Uhr. Ist ja auszuhalten, denken wir und kommen 7 Stunden später nach 6 Staus und 10 Beruhigungspillen in Hamburg an. Das Wetter ist trübe und recht frisch, doch das nimmt uns nicht Vorfreude auf 2 volle Tage Streetfotografie!

 

Der letzte Besuch in Hamburg liegt schon einige Jahre zurück und ist uns in kalter Erinnerung. Beim letzten Mal konnten wir die Fotos nur mit Handschuhen schießen und hatten zudem noch nicht viel mit Streetfotografie zu tun. Jetzt und hier sehen wir die Stadt mit anderen und besseren Augen.

 Streetfotografie in Hamburg - Christopher Reuter

Unsere Hood ist crazy!

Eingecheckt im Hotel und raus auf die Straße. Unser Magen knurrt von der langen Autofahrt und wir entscheiden uns was zu essen. Das sollte kein Problem sein, reihen sich hier doch alle 20 cm Dönerbuden und Gemüsehändler aneinander. Ein Deja Vu macht sich bei uns breit. Sind wir doch wieder in Marrakech angekommen oder doch Paris? Dieser Geruch, die Menschen und das Gefühl auf der Straße. Kaum zu glauben, dass wir in Hamburg sind. Eine nette Dame am Straßenrand sagt zudem: "Französisch nur 20 €!" Jetzt bin ich noch mehr verwirrt, also doch Frankreich. :-)

 

Zentrum ist immer gut.

Um uns einen ersten Eindruck zu verschaffen gehen wir am Bahnhof vorbei in Richtung Zentrum. Dort treffen wir auf einige Kollegen, die gerade einen Photowalk veranstalten. Die Jungs von RICOH und SOUL OF STREET sind auch mit am Start. 

 

Wenn wir in eine Stadt kommen und uns vorher nicht großartig überlegt haben, was wir sehen wollen, dann gehen wir erstmal in Richtung Zentrum. Hier finden sich meist viele Menschen (Touristen) was ich inzwischen mag. Es gab Zeiten da hat mich das eher abgetörnt, doch es ergeben sich mitunter viele und vor allem bessere Möglichkeiten, ein gutes Bild zu bekommen, weil einfach die Frequenz höher ist.

 

Ein wenig Regen schadet doch nicht oder?

Typisch für den deutschen Sommer ist das Wetter recht dürftig. Die Sonne ist kaum zu sehen und versteckt sich hinter dicken Wolken. Kein schönes Wetter für Streetfotografie! Dann fängt es auch noch an zu regnen. Na super! 

 

Doch nach dem Regen zeigt sich ein schönes Licht. Das Wasser sorgt für schöne Reflexionen und Farben, die wir vorher im grauen "Dunst" garnicht wahrgenommen haben und konnten.

Regen ist also nicht immer schlecht. :-)

 Reflexionen im Regen - Architektur im Zentrum Hamburgs