Streetfotografie Deutschland - Juxtaposition

January 29, 2018

Juxtaposition - das klingt wie wie eine komplizierte Einlage während des Geschlechtsverkehrs. Doch anders als viele vermuten, verbirgt sich hinter diesem Wort eine ziemlich coole Herangehensweise für ambitionierte Streetfotografen. Was genau hinter dem Wort steckt und wie du selbst ein Juxtaposition Fotografie Superheld werden kannst, erfährst du im folgenden Text. 

 

Wie immer zu Beginn meines Blogs, weise ich darauf hin, dass alles was ich hier schreibe, nicht auf alles und jeden zutreffen muss. Über die letzten Jahre habe ich Erfahrungen gesammelt und Dinge gelernt, die Sinn machen und dennoch aus der Sicht anderer Personen keinen Sinn machen. Also bitte einmal den Stock aus dem Arsch ziehen und wertfrei diesen Text konsumieren. Ansonsten betätigt gerne das X oben rechts oder links. Wir sind alle frei!

 

Um euch besser zu verdeutlichen, was hinter dem Wort Juxtaposition in der Fotografie steckt, zeige ich euch ein Bild, was ich in der Vergangenheit geschossen habe. Ihr seht einen Waschsalon mit vielen Waschmaschinen und eine schlafende Person. 

 

 

Was Kennzeichnet ein Bild als Juxtaposition?

 

In der Streetfotografie braucht es Zwei Seiten oder Gegenstände um diesen Stil zu bedienen. Ich nutze gerne Objekte, Gegenstände, um einen Menschen unerkennbar zu machen. Im Bild "Laundry Day" lässt der Mann seinen Kopf hängen. Dieser wird durch eine Wäschetrommel ersetzt. Tadaaa wir haben ein schönes Juxtaposition Bild. Mensch + Gegenstand - 2 Seiten oder 2 Kontraste. 

 

Auch Alt und Jung, oder Arm und reich sind gute Kontraste. Alles was 2 Seiten zeigt, kommt für die Art von Fotografie in Frage. Ich nutze diesen Stil gerade hier in Deutschland sehr gerne, da wir inzwischen alle Wissen, wie schwierig es ist, hier qualitativ hochwertige Streetfotografie zu kreieren. Hier kann ich mir ruhigem Gewissen , die Köpfe der Menschen ersetzen und muss mir keine Gedanken um irgendwelchen paranoiden "sie dürfen mich nicht fotografieren" - "ich rufe die Polizei" - "löschen sie sofort das Bild" Sachen den Kopf machen. 

 

An dieser Stelle entschuldigt bitte meine manchmal "explosive" Wortwahl. Ich bin einfach ehrlich und nehme keinen Blatt vor den Mund, wenn ich sage, dass mir einfach so viele Leute auf den Sack gehen! Gerade wenn es um Streetfotografie in Deutschland geht! 

 

Apropos! Es gibt gute Neuigkeiten für uns Streetfotografen. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung! Denn ab sofort wird die Streetphotography als eine Geschütze Kunstform angesehen! Das Bundesverfassungsgericht hat beschlossen!   Hier gehts zum Artikel!

 

Worauf du achten kannst und wie du es schaffst coole Juxtapositions zu fotografieren?

 

Mit dem Wort "achten" ist eigentlich schon das wichtigste und meiste beschrieben. In der Streetfotografie geht es für mich um Konzentration und Aufmerksamkeit. Wir achten dabei besonders auf unser Umfeld, beobachten Situationen intensiver, als der Durchschnitts Fußgänger. Fast überall wirst du Gegenstände wie Straßenschilder, Plakate, Stofftiere, echte Tiere und vieles mehr sehen und finden. Arrangiere den Bildausschnitt so, dass du den Menschen oder nur einen gewissen Part einer Person mit einem dieser Gegenstände ersetzt. 

 

Du wirst eventuell den ein oder anderen Zombieblick ernten und dennoch wird es den wenigsten auffallen, dass sie selbst ein Teil deines Kunstwerkes sind.

 

 

 

Dein Bild sollte eine Rarität sein!

 

 Eine Sache muss dir Bewusst sein. Solche Bilder fallen nicht vom Baum, wie reife Äpfel. Es braucht viel Zeit und Engagement, um hochwertige Bilder zu schießen. Ich sage bewusst "hochwertig", da ich selbst ein Fan davon bin, nur die wirklich starken Bilder ins Netzt zu stellen. Somit halten wir die Qualität gemeinsam oben und überfüllen das Netzt nicht mit schlechten Bildern.

 

Ein schöner Nebeneffekt ist zudem, dass du deinen eigenen Anspruch stets dadurch steigerst und  immer bessere Fotos machen wirst.  Ist nur so ein Gedanke und selbstverständlich kann es jeder so machen wie er/sie will.

 

Ich wünsche dir in jedem Fall viel Spaß beim Ausprobieren. Und nicht vergessen: Hab immer eine Kamera dabei. Eine Situation wird sich wahrscheinlich nicht mehr genauso wiederholen.

 

Der Christopher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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